
Bijî Berxwedana Rojava!
Auf der Ganzen Welt finden Solidaritätsdemonstrationen mit der Revolution in Rojava statt. Auch in Winterthur nahmen wir uns gestern mit vierhundert Genoss:innen die Strasse und blockierten den Bahnhof.
Der syrische Interimspräsident und Anführer der islamistischen HTS-Miliz al-Jolani (ex Al-Qaida Kämpfer) ist Gast am WEF. Al-Jolani wurde von der EU saftig mit finanziellen Beiträgen unterstützt, um die Syrische Regierung zu „stabilisieren“. Dabei der Fokus: wieder „menschenrechtskonformer“ abschieben zu können.
Während al-Jolani hier der rote Teppich ausgerollt wird, morden seine islamistischen Milizen in Kurdistan. Ihr Ziel ist die vollständige Kapitulation des revolutionären Befreiungsprojekts und die Unterordnung der kurdischen Gebiete. Dementsprechend sind die Verhandlungen auch gescheitert. SDF und YPJ antworten mit einer grenzübergreifenden Generalmobilmachung und rufen zum Widerstand auf.
Kobanê, Symbol des Widerstands, ist umzingelt. Die türkische Armee auf der einen Seite, jihadistischen Banden auf der anderen.
Die Revolution in Rojava steht vor einer existenziellen Bedrohung.
Als Internationalist:innen stehen wir in der Pflicht den Kampf in Rojava und Rojhelat zu unterstützen. Wir müssen unsere hiesige herrschende Klasse angreifen, denn der Hauptfeind steht im eigenen Land. Wir müssen unmissverständlich aufzeigen: Hinter Krieg und Krise steht das Kapital! Niemals Frieden mit jenen, die am Krieg verdienen.
Defend the Rojava Revolution!
Yan Mirin Yan Azadi!